...

Im InterviewUrsula Krebs über RECAfem

29.01.2025

Ursula Krebs ist seit sieben Jahren im Beckenbodenzentrum des Spitalzentrums Biel tätig. In ihrer Arbeit empfiehlt sie regelmässig RECAfem und freut sich über die positiven Rückmeldungen ihrer Patientinnen. Diese berichten, dass sie sich durch die Nutzung des Produkts im Alltag wieder sicher und bewegungsfrei fühlen. Wir hatten die Gelegenheit, Ursula in Biel zu treffen und mit ihr über ihre Arbeit sowie die Vorzüge von RECAfem zu sprechen.

Bild1

Liebe Ursula, kannst du uns etwas über deine Erfahrungen mit Patientinnen berichten, die RECAfem zur Behandlung von Blasenschwäche verwenden?
Ich arbeite nun schon seit einigen Jahren als Fachpflegekraft in der Gynäkologie und empfehle RECAfem seit mehreren Jahren. Zu Beginn führte ich noch andere Produkte in Würfelform, war damit aber nie zufrieden. Die Form fühlte sich für meine Patientinnen unnatürlich an und bot zu wenig Schutz. Bei RECAfem hatte ich solche Probleme nie, weshalb ich bereits seit einigen Jahren ausschliesslich dieses Produkt empfehle – mit Erfolg.

Welche Vorteile bietet RECAfem im Vergleich zu anderen Lösungen für Frauen mit sensibler Blase?
Da gibt es viele. RECAfem hat eine passende und natürliche Form, und die Einführung sowie Handhabung sind sehr einfach. Viele Frauen haben Erfahrung mit herkömmlichen Tampons, sodass die Anwendung fast schon selbsterklärend ist. Die Patientinnen fühlen sich sicherer und wohler im Alltag, und der Tampon kann problemlos mitgeführt werden.

Kannst du uns etwas über die verschiedenen Grössen und Längen der Vaginaltampons erklären und wie diese individuell angepasst werden können?
Ich passe die Tampons jeweils selbst individuell auf die Patientinnen an und gebe ihnen einige mit, um diese zu Hause auszutesten. Sie erhalten von mir auch eine Vaginalsalbe und ich empfehle, zu Beginn bei der Einführung mit Gleitgel zu arbeiten. Für die Frauen ist es meist ungewohnt und zu Beginn sind sie noch verkrampfter. In der Regel benötigen sie das Gleitgel nach einigen Tagen nicht mehr.

Welche Empfehlungen gibst du Patientinnen, die REACfem zum ersten Mal verwenden?
Die Reaktionen der Patientinnen auf das Produkt sind sehr unterschiedlich. Einige sind bereits gut informiert, andere weniger. In der ersten Sitzung gehe ich behutsam auf das Thema ein und achte darauf, dass auf dem Tisch noch keine Produkte sichtbar sind. Während des Gesprächs zeige ich den Patientinnen RECAfem und erkläre die Einführung und Handhabung. Wichtig ist, sich bei der Einführung zu entspannen und, wie bereits erwähnt, Gleitgel zu nutzen.

Gibt es spezifische Feedbacks von Patientinnen, die RECAfem verwendet haben, die du mit uns teilen möchtest?
Ein einzelnes Beispiel fällt mir nicht ein. Die Rückmeldungen sind jedoch durchgehend positiv, und viele freuen sich über die wiedergewonnene Freiheit, wie beispielsweise bedenkenlos Sport treiben zu können. Auch im Alltag ist es eine grosse Entlastung, da sie wieder heben, laufen und sich frei bewegen können. Sorgen um das Auslaufen haben sie nicht mehr.

Welche Art von Schulung oder Unterstützung bietest du Patientinnen an, die REACfem verwenden möchten, um sicherzustellen, dass sie die Anwendung korrekt verstehen?
Wir haben in unserem Spital eine eigene RECAfem-Anleitung für die erste Anwendung, die wir schrittweise durchgehen. Selbst wenn die Patientinnen eine andere Sprache sprechen, verstehen sie dank der Bilder und Gesten, wie das Produkt angewendet werden muss. Ich empfehle auch zusätzlich die Beckenboden-Physiotherapie in unserem Haus. Wir arbeiten eng zusammen und können den Patientinnen so ein interdisziplinäres Programm bieten. Die erste Einführung gehen wir jeweils gemeinsam an, damit ich sicherstellen kann, dass sich die Patientinnen sicher fühlen.

Wie reagieren Patientinnen auf die Möglichkeit, RECAfem durch ihre Versicherung abzurechnen? Gibt es Herausforderungen oder Unklarheiten, die häufig auftreten?
Das ist natürlich ein grosser Vorteil und war für uns immer wichtig. Ein Produkt kann noch so gut sein, wenn es von der Krankenkasse nicht gedeckt ist, können sich viele die regelmässige Anwendung des Produkts nicht leisten. Unklarheiten erlebe ich selten. Die erste Bestellung machen wir im Spital, danach können die Patientinnen das selbst tun. Durch die Dienstleistungen der Publicare ist eine einfache Abrechnung ohne Aufwand für die Patientinnen gesichert.

Welche Rolle spielt das Thema Diskretion und Vertraulichkeit im Zusammenhang mit der Verwendung von RECAfem für deine Patientinnen?
Das ist sehr wichtig! Wir befinden uns hier beim intimsten Bereich einer Frau, und es ist eine Herausforderung, in kürzester Zeit mit den Patientinnen eine Bindung aufzubauen und über ein solch sensibles Thema zu sprechen. Ich habe mich stark dafür eingesetzt, einen Raum zu erhalten, der für gynäkologische Untersuchungen geeignet ist und in dem sich die Patientinnen rundum wohlfühlen. Ausserdem ist RECAfem in diesen Bereichen besonders praktisch. Bei der Mitführung im Alltag oder auf der Toilette sind sie kaum von einem normalen Tampon zu unterscheiden.

Wie entwickelst du gemeinsam mit deinen Patientinnen individuelle Strategien für den Einsatz von RECAfem im Alltag?
Jede Frau ist individuell und so auch die Anzahl der Tampons, die sie benötigt. Es gibt Frauen, die RECAfem nur beim Sport verwenden; andere fühlen sich sicherer, wenn der Tampon den ganzen Tag unterstützt. Für mich hat oberste Priorität, dass sich die Patientinnen sicher fühlen, deshalb gibt es aus meiner Sicht keine einheitliche Anwendung.

Kannst du uns etwas über die Langzeiterfahrungen von Patientinnen berichten, die REACfem über einen längeren Zeitraum verwenden?
Die meisten Patientinnen mit einer Belastungsinkontinenz nutzen RECAfem sechs Monate bis zu einem Jahr. Danach sollte der Beckenboden genug gestärkt sein, damit sie ohne das Hilfsmittel ihren Alltag bestreiten können. Wir rufen die Patientinnen einmal im Monat an, um sicherzustellen, dass noch alles für sie stimmt und sie mit der jetzigen Grösse zufrieden sind. Die Patientinnen merken grösstenteils selbst, wenn sie das Produkt nicht mehr benötigen, und vertrauen ihrem Körpergefühl.

Wie bist du auf RECAfem aufmerksam geworden? Welche Rolle spielte Publicare dabei?
Durch meine Arbeit und die Publicare. Als ich in der Urogynäkologie startete, kannte ich noch keine Produkte und liess mich von nahestehenden Fachpersonen beraten. Von Zeit zu Zeit konnte ich mein Wissen aufbauen und kam schnell zur Erkenntnis, dass mir viele der empfohlenen Produkte nicht zusagten. Bei RECAfem war ich von Beginn an überzeugt. Ich finde es zudem lobenswert, dass ich bei Unklarheiten oder Rückfragen immer mit dem Kundendienst der Publicare Kontakt aufnehmen kann. Der Aussen- und Innendienst sind super geschult und immer sehr hilfreich.

In welcher Hinsicht profitieren du und deine Patientinnen von der Zusammenarbeit mit Publicare?
Ich schätze die Zuverlässigkeit der Publicare. Wenn ich ein Produkt heute bestelle, ist es morgen geliefert, und die Telefonberatung ist immer sehr sympathisch und bringt fachliches Know-how mit. Ich kann auch Spezialwünsche anbringen und einzelne Produkte ausprobieren, ohne direkt Grossmengen zu bestellen; das ist nicht selbstverständlich. Natürlich schätze ich auch die Beziehungen zum Aussendienst sehr. Bei Schulungen kann ich mich bei Bedarf auf die Unterstützung der Aussendienst-Mitarbeiterin Annika verlassen.

Liebe Ursula, vielen Dank für das angenehme Gespräch. Wir freuen uns über deine tolle Arbeit und die vielen glücklichen Patientinnen.
Ich danke euch für den Besuch und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit. Vielen Dank für das Gespräch!

Erfahren Sie
hier mehr über RECAfem und bestellen Sie die Produkte direkt in unserem Online-Shop.

 

Beitrag teilen:

Abonnieren Sie unseren Newsletter und erfahren Sie regelmässig topaktuelle Neuigkeiten rund um Publicare.

Newsletter abonnieren
Anrufen +41 56 484 15 00
E-Mail schreiben