Erfahren Sie, warum chronische Wunden zwei Behandlungen benötigen
Ab wann ist eine Wunde chronisch? Diese Frage stellen sich Betroffene und Pflegefachkräfte, wenn die Heilung der Wunde nicht so recht voranschreiten will. Chronische Wunden werden auch häufig durch Grunderkrankungen verursacht, daher braucht es eine Behandlung für die Erkrankung und eine für die Wunde.

Eine Wunde, die nach sachgerechter Behandlung innerhalb mehrerer Wochen keine eindeutigen Heilungstendenzen aufweisen, wird als chronisch bezeichnet. Allerdings werden einige Wunden laut ICW (Fachgesellschaft „Initiative Chronische Wunden“) von Beginn an als chronisch bezeichnet, weil ihnen eine Grunderkrankung zugrunde liegt, die ebenfalls behandelt werden muss. Ob eine chronische Wunde heilen kann, hängt auch davon ab, ob die Erkrankung umfassend behandelt wird.
Erkrankungen, die häufig mit chronischen Wunden zusammenhängen:
- Venenschwäche (chronisch-venöse Insuffizienz – CVI)
- Krampfadern
- „Schaufensterkrankheiten“ (periphere arterielle Verschlusskrankheit – PAVK)
- Diabetes mellitus
- Mangelernährung
- Immunschwäche
- Infektionen
Symptome
Betroffene leiden meist unter starken Schmerzen und Schwellungen beim Wundbereich, welche die Mobilität einschränken. Die Wunde kann auch nässen und Infektionen verursachen, so dass es zu schlechten Gerüchen kommt. Das ist für die Betroffenen sehr unangenehm und kann dazu führen, dass sie soziale Kontakte meiden.
Behandlung
Die Behandlung chronischer Wunden gehört in die Hände von ausgebildeten Fachkräften und Ärzten.
Die chronische Wunde wird mit einer lokalen Wundbehandlung behandelt und die Grunderkrankungen muss therapiert werden.
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02.11.2020