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Der Umgang mit nächtlichem Bettnässen bei Erwachsenen

07.06.2022

Für viele Menschen ist es eine Sache, die sie wenig bis nie erleben. Andere verfolgt es aber bis ins Erwachsenen- oder auch Seniorenalter. Hierbei gibt es aber einige Methoden zur Vorbeugung, um den Alltag einfacher zu gestalten.

Was bezeichnet man als Enuresis?

Enuresis ist der Fachbegriff für das ungewollte nächtliche Bettnässen bei Menschen über fünf Jahren. Hierbei unterscheidet man noch zwischen einer primären und einer sekundären Enuresis.

Das Hauptmerkmal der primären Enuresis ist, dass der Betroffene nie über längere Zeiten beschwerdefrei bleibt. Die Ursache hinter der primären Enuresis ist oftmals eine körperliche.

Die sekundäre Enuresis bezeichnet eine Enuresis, bei der der Betroffene schon mindestens sechs Monate trocken sein konnten und das Bettnässen danach wieder angefangen hat. Diese Variante ist die deutlich weniger Häufige. Bei der sekundären Enuresis sind es meist psychische Faktoren, die zu einem ungewollten nächtlichen Urinverlust führen, weniger oft sind es hier die körperlichen Faktoren, die eine Rolle spielen.

 

Ursachen

  • Zu fester Schlaf
    • Reiz ist nicht stark genug, um aufzuwachen.
  • Traumata/Stress
    • Diese Ursache ist vor allem häufig bei der sekundären Enuresis.
  • Überaktive Blase
    • Die Muskeln sind hierbei während der Auffüllungsphase nie wirklich entspannt genug.
  • Nieren- oder Blaseninfektion
    • Der unkontrollierte Harnverlust wäre hier eine Begleiterscheinung zum eigentlichen Problem.
  • Mangel des Hormons ADH
    • Dieses Hormon steuert nachts die Blasenaktivität. Ein Mangel dieses Hormons trägt also dazu bei, dass die Blasenaktivität nachts nicht richtig gesteuert wird.

 

Vorbeugung

  • Betroffene sollten darauf achten, dass sie bis nachmittags ungefähr 75% ihres täglichen Flüssigkeitsbedarf schon gedeckt haben.
  • Abends weniger trinken und dafür öfters die Toilette aufsuchen, kann hier schon einen immensen Fortschritt bringen.
  • Sollten die Auslöser stressbedingt sein, könnte es hilfreich sein zu versuchen, den besagten Stress zu reduzieren. Eine Therapie könnte in diesem Fall auch positive Resultate erbringen.
  • Wasserdichte Matratzenbezüge oder Unterlagen.
  • Comfort Slips/Pants für die Nacht, für ein besseres rundum Wohlfühlen.
  • Um Ihren ungewollten Urinverlust genau analysieren zu können und dann allenfalls zu verbessern, dient Ihnen unser Trink- und Miktionstagebuch. In diesem Tagebuch tragen Sie über einen vereinbarten Zeitraum ein, wann Sie zur Toilette gehen und wann Sie ungewollt Harn verlieren. Sinnvoll ist es auch, die Trinkmenge gesondert zu vermerken. Ebenfalls tragen Sie dort Aktivitäten – zum Beispiel «Joggen» – ein, welche die Kontinenz zum Zeitpunkt beeinflusst haben könnte. Anschliessend können sie das ausgefüllte Tagebuch zu Ihrer nächsten Kontinenz-Besprechung mitbringen.
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