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Blasenschwäche in der Schwangerschaft: kein Grund zur Sorge!

28.11.2021

Eine Blasenschwäche in der Schwangerschaft gehört leider zu den natürlichen Nebenerscheinungen dazu. Es gibt hierfür aber einige effektive Vorbeugungs-Massnahmen und Hilfen gegen unfreiwilligen Urinverlust.

Viele Frauen merken schon in der Frühschwangerschaft, dass sie häufiger als sonst auf die Toilette müssen. Oftmals ist es auch der Fall, dass der Schlaf dadurch unterbrochen werden muss – zum Teil auch mehrmals in der Nacht. Am Anfang der Schwangerschaft ist die Ursache hormonell bedingt. Auch die stärkere Durchblutung der Organe, also auch von Nieren und Blase, wirkt sich schon zu einem recht frühen Zeitpunkt aus. In der fortgeschrittenen Schwangerschaft führen das Wachstum von Uterus und Baby zu vermehrtem Druck auf die Blase und damit zu verstärktem Harndrang.

Gelegentliche Inkontinenz in der Schwangerschaft ist normal. Mehr als die Hälfte aller Schwangeren sind davon betroffen, dass sie unfreiwillig einige Tropfen Urin verlieren. Oft geschieht es beim Lachen, Husten oder Niesen.

 

So können Sie die Blasenschwäche vorbeugen

Ganz vermeiden lässt sich eine schwache Blase bei keiner schwangeren Frau – sie gehört zu dem natürlichen Prozess dazu. Aber mit den folgenden Tipps können Sie die Stärke der schwachen Blase erhöhen.

 

Vor der Schwangerschaft

  • Rauchen vermeiden: Vermeiden Sie bereits vor der Schwangerschaft das Rauchen, denn viele Raucherinnen leiden unter chronischem Husten, der den Beckenboden belastet und zu grösserem Druck im Bauchraum führt.
  • Normalgewicht halten: Auch Übergewicht hat einen negativen Einfluss auf die Beckenbodenmuskeln.

 

Während der Schwangerschaft

  • Viel Trinken: Ausreichend Wasser trinken, denn so beugen Sie eine Verstopfung vor, welche den Druck auf die Blase verstärkt.
  • Bewegung: Sanfte Sportarten wie Yoga, Gymnastik oder Nordic Walking verhelfen zu einem starken Beckenboden. Ärzte und Hebammen empfehlen bereits ab der Frühschwangerschaft regelmässiges Beckenbodentraining.
  • Sanfte Sexualität: Stärkt ebenfalls den Beckenboden.
  • Sofort Urin lassen: Gehen Sie, sobald die Blase drückt, auf die Toilette. Wenn Sie länger warten, besteht das Risiko einer Blasenentzündung und Harnwegsinfektion.

 

Das hilft bei einer gelegentlichen Inkontinenz

  • Legen Sie eine Slip-Einlage in Ihre Unterhose, um so den unfreiwilligen Urin aufzuhalten und eine nasse Hose zu vermeiden.

 

Das Thema Blasenschwäche nach der Geburt werden wir in der nächsten Inkontinenz-Story aufnehmen.

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