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Behandeln Sie Ihre Wunde richtig, um einer Infektion vorzubeugen

08.03.2021

Beim Kochen geschnitten oder einen Kratzer von der Katze erhalten? Das ist schnell passiert. Doch haben Sie sich schon einmal gefragt, wann genau eine Wundinfektion oder Entzündung entsteht? Eine Entzündung ist nämlich keine Infektion.

Wie vermeide ich eine Wundinfektion?

Kleine Verletzungen im Alltag passieren schnell und heilen meistens ohne Komplikationen ab. Insbesondere bei Bissverletzungen, Holzsplittern und einer Verschmutzung der Wunde muss jedoch von einer erhöhten Gefahr für eine Infektion ausgegangen werden. Erste-Hilfe-Massnahmen, um eine Wundinfektion zu vermeiden, sind:

  • Lassen sie die Wunde für kurze Zeit bluten, um Keime und Bakterien auszuwaschen.
  • Verschmutzte Wunden, wie z. B. Schürfwunden unter fliessendem, lauwarmem oder kaltem Wasser reinigen, ohne zu reiben! Fremdkörper wie Steine oder Glasscherben vorsichtig mit einer Pinzette entfernen.
  • Desinfizieren Sie die Wunde fachgerecht mit einer antiseptischen Creme oder Lösung.
  • Um das Eindringen von Keimen und Bakterien in die Wunde zu vermeiden, verwenden Sie Pflaster oder Verbandsmaterialien, die nicht mit der Wunde verkleben. Regelmässiges Wechseln nicht vergessen.
    Wichtig: Bei tiefen Wunden sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Gleiches gilt für Verletzungen in empfindlichen Bereichen, beispielsweise am Auge oder dem Ohr.

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Wie verläuft eine Wundinfektion?

Jede Infektion geht mit einer Entzündung einher. Eine Entzündung äussert sich durch eine Verletzung mit Symptomen wie Hautrötungen, Schwellungen, Wärme, Schmerzen und Funktionseinschränkungen. Einfach gesagt, ist es die Reaktion des körpereigenen Abwehrsystems auf einen Reiz. Eine Infektion dagegen kommt durch unerwünschtes Eindringen von Krankheitserregern wie Keimen und Bakterien. Aber nicht jedes Eindringen von Krankheitserregern führt direkt zu einer Infektion. Erst, wenn das körpereigene Immunsystem zu schwach bzw. die Anzahl der Eindringlinge zu hoch ist, kommt es zu einer Infektion. Schwere Wundinfektionen führen je nach Erreger zu Eiter, Hautzersetzung, Nekrose (=Absterben von Zellen) oder auch Hautpilzerkrankung.

In der Praxis bedeutet das folgendes: Eine Wunde entsteht beispielsweise durch den leichten Biss eines Hundes. Nach der Blutgerinnung schwillt der Bereich um die Wunde etwas an, wird rot und heiss. Die Stelle schmerzt und je nach Lage der Wunde, etwa an einem Gelenk, ist die Bewegung eingeschränkt. Dies ist eine Entzündung. Gelangen nun jedoch auch Bakterien in die Wunde, kann es zu einer Infektion kommen, bei der unter Umständen Eiter entsteht. Bei der Versorgung kleiner Wunden ist daher darauf zu achten, dass keine Bakterien in die Verletzung gelangen können. Bei grösseren Wunden ist stets ein Arzt aufzusuchen.

 

08.03.2021

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