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Bangen und Hoffen: So laufen unsere Veranstaltungs-Vorbereitungen

Blick hinter die Kulissen: Erfahren Sie von Grazia Ganci, verantwortlich für unsere Veranstaltungen, wie COVID-19 die Planung auf den Kopf gestellt hat und wie sie die aussergewöhnliche Situation in ihrem Arbeitsalltag meistert.

Unsere erste und bisher auch einzige Veranstaltung in diesem Jahr fand am 3. März 2020 statt – wenige Tage vor dem Schweizer „Lockdown“. Geplant waren im ersten Halbjahr fünf weitere spannende Fachseminare, die wir leider alle absagen oder verschieben mussten. Für mich als Verantwortliche für die Veranstaltungen gab es mit jedem coronabedingten Bundesrats- und Kantonsentscheid immer ein Bangen und Hoffen. Bangen, dass gar nichts mehr stattfinden kann und hoffen, dass wir die geplanten Veranstaltungen im zweiten Halbjahr durchführen dürfen.

 

Der Rückblick

Februar
Was einst weit weg war, war plötzlich im Lande: im Februar hörte man vom ersten Coronavirus-Fall in der Schweiz. Noch ahnte niemand, was alles auf uns zukommen wird. Doch schon bald verbot der Bundesrat Veranstaltungen mit über 1000 Personen. Und so fing ich an, mich intensiver mit dieser Thematik auseinander zu setzten. 
Erste März-Hälfte
Unser „Forum Spitex“ war für den 3. März geplant. Mit 100 Teilnehmenden gab es zu diesem Zeitpunkt keinen Grund zur Besorgnis diesen Anlass absagen zu müssen. Ich informierte alle Teilnehmenden über die Durchführung des diesjährigen Forum Spitex. Personen mit „Symptomen“ baten wir zu Hause zu bleiben. Drei Tage vor unserem Fachseminar musste eine Referentin absagen, da sie als Leiterin Spitalhygiene im Krankenhaus alles für Corona-Patienten vorbereiten musste. Innert kürzester Zeit mussten wir einen Ersatzreferenten finden. Dank der Hilfe unserer Mit-Organisatoren fanden wir schnell einen Ersatz. Das Fachseminar konnte glücklicherweise durchgeführt werden. 

Zweite März-Hälfte
Die Schulen wurden geschlossen. Und somit musste ich als Mutter zwei schulpflichtiger Kinder, meine Arbeit und Kinderbetreuung unter einen Hut bringen. Oder besser gesagt: unter ein Dach. Der Bundesrat entschied einen gesamtschweizerischen „Lockdown“ – die Kinder waren zu Hause und ich arbeitete im Home-Office. Diese ausserordentliche Lage zwang mich zudem alle geplanten Veranstaltungen vom März und April abzusagen oder auf den Herbst 2020 zu verschieben. Das bedeutete für mich, Ersatzdatum definieren, Referenten erneut anfragen, Kapazität der Location abklären und alle Teilnehmer informieren.

April
Wir haben für Mai, Juni und Juli weitere Fachseminare und Workshops geplant. Da der Bundesrat die bestehenden Massnahmen bis Ende April verlängerte und es danach auch keine Sicht auf Lockerungen gab, entschieden wir uns sämtliche Veranstaltungen bis Ende Juli abzusagen. Wir befassten uns nun das erste Mal intensiver mit Webinaren. Klar war, dass unsere geplanten Präsenz-Veranstaltungen für Fachpersonen, sich nicht einfach in Webinare umwandeln lassen. Daher begannen wir mit der Webinar-Planung für Privatkunden.

Mai
Am 11. Mai durften die Kinder wieder den Präsenzunterricht besuchen – Juhee! Langsam kam die Normalität zurück bzw. eine Corona-Normalität. Denn COVID-19 wird uns länger beschäftigen, wie wir langsam aber sicher festgestellt haben.

Juni
Die ersten zwei Webinare fanden erfolgreich statt! Die Aufzeichnungen der Webinare zu dem Thema „Inkontinenz“ können Sie hier nachsehen.
Was unsere Fachseminare (Präsenzveranstaltungen) betrifft: die nächsten Seminare sind ab September 2020 wieder geplant. Schon bald wussten wir, dass bis auf weiteres Veranstaltungen bis 300 Personen mit dem nötigen Abstand oder Schutzmassnahmen erlaubt sind. Allerdings hatte jeder Kanton die Freiheit, eigene Regeln aufzustellen. Da wir Seminare in diversen Kantonen anbieten, hiess das für mich, die aktuellen Auflagen der jeweiligen Kantone im Blick zu halten. Einige Kantone erlaubten beispielsweise Anlässe bis maximal 100 Personen. Unsere Fachseminare werden diese Personenzahl nicht überschreiten, ich konnte also weiter planen und hoffe, dass im Herbst alle Veranstaltungen wie geplant stattfinden dürfen.

Juli
Ferienzeit – was passiert mit den Corona-Zahlen? Fast täglich verfolgte ich die Zahlen und Nachrichten. Der Bundesrat wird Mitte August weiter informieren.

August
Seit Mitte August 2020 ist es klar: unsere Fachseminare dürfen mit einem Schutzkonzept über die Bühne gehen.

Am 7. und 8. September 2020 starten wir die zweite Seminar-Jahreshälfte mit dem Basic Wound Care Seminar. Mit Schutzkonzept, diversen Hygienemassnahmen und selbstverständlich unter Einhaltung der maximalen Teilnehmerzahl. 

Und danach?
Dürfen wir alle geplanten Seminare durchführen? Bleiben die Einschränkungen bis Ende Jahr oder länger? Ab wann sind Lockerungen möglich? Diese Fragen bleiben offen, doch eines ist klar: Wir müssen flexibel bleiben.

 

24.08.2020

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